Der Nationalpark Madidi in Bolivien wurde 1995 eröffnet und umfasst eine Fläche von rund 19.000 Quadratkilometern in Höhenlagen zwischen 200 und 6.000 Metern. Unter Naturschutz gestellt sind damit fast alle Ökosysteme und Habiate zwischen der Region der Hochanden und des tropischen Regenwalds. Dazu zählen Berg- und Nebelwälder, Trockenwälder sowie die Vegetation der Savannen. Die allermeisten Bolivienreisenden, die den Nationalpark Madidi besuchen, sind von der überwältigenden Flora und Fauna in den Fluss- und Seenlandschaften zwischen Río Beni und seinem Zufluss Río Tuichi begeistert. »» Madidi ist der artenreichste Nationalpark der Welt
Posted in Allgemein, Bolivien, Natur, Reiseorte, Tourismus, Umwelt Dezember 23rd, 2011 by HansK | No comments
Seit Luis Revilla zum Bürgermeister in La Paz gewählt wurde, hat sich in der Hauptstadt Boliviens viel getan. Die Stadtregierung hat Grünflächen, Erholungszonen und Sportplätze angelegt, öffentliche Gebäude modernisiert und Stadtgebiete, die früher mit dem Auto nicht erreichbar waren, ans Straßennetz der Stadt angeschlossen. Zudem wurde die Kanalisation verbessert und mehr Bildungseinrichtungen geschaffen. Während es in La Paz aufwärts geht, geschieht in der Schwesterstadt El Alto nichts dergleichen. Zwei Millionen Menschen leben inzwischen in der Doppelstadt La Paz und El Alto. »» Luis Revilla modernisiert das bolivianische La Paz
Posted in Bolivien, Nachrichten, Politik, Reiseorte Juli 9th, 2011 by HansK | No comments
Der Medizinmann Francisco Caimani lebt im Nationalpark Madidi, im Amazonasbecken Boliviens. Er ist nicht nur Heiler, sondern auch Fremdenführer. Er liebt es, Touristen durch den tropischen Regenwald zu führen, in dem er jede Baumart, jedes Tier und jede Pflanze kennt. Mit der Machete bahnt er für die amigos visitantes den Weg frei, an Stellen wo dieser zugewachsen ist. Francisco Caimani erzählt seinen Gästen zum Beispiel, dass die orangefarbenen Früchte der Chonta-Palme ein hervorragender Köder beim Fischen sind. »» Der Dorftourismus der Indígenas in Bolivien
Posted in Bolivien, Nachrichten, Natur, Reiseorte, Tourismus Juni 23rd, 2011 by HansK | No comments
Die Menschen im südamerikanischen Hochland hatten schon immer ein religiöses Verhältnis zur Natur, woran auch die europäischen Missionare und Eroberer nichts ändern konnten. Im Hochland von Bolivien verehren auch heute noch viele Bewohner die Erde als Pachamama, als Mutter Erde. Die Völker der Aymara und Quetschua betrachten sie als eine Göttin, die das Leben gebiert und als Vermittlerin zwischen der Welt auf Erden und der Unterwelt. Boliviens Präsident Evo Morales, erster indianischer Staatschef des Landes, hat die Rechte der indianischen Mehrheit deutlich ausgebaut. »» Boliviens vorbildliches “Gesetz der Mutter Erde”
Posted in Allgemein, Bolivien, Geschichte, Kultur, Nachrichten, Natur, Politik, Umwelt April 28th, 2011 by HansK | No comments
Für die Menschen in Bolivien ist die Lebensmittelkrise zur bitteren Wirklichkeit geworden. Die Zuckerregale in den Supermärkten sind leer und alle Nahrungsmittel, die es noch zu kaufen gibt, werden von Tag zu Tag teurer. Nicht nur der Zucker, auch andere Grundnahrungsmittel wie Weizen oder Mais gibt seit ein paar Wochen immer seltener auf den Märkten und in den Geschäften. Immer wieder kommt es zu Demonstrationen. In Potosí demonstrierten in der vergangenen Woche rund 3.500 Bolivianer, die sich Kämpfe mit der Polizei lieferten und Geschäfte im Stadtzentrum plünderten. »» In Bolivien werden die Grundnahrungsmittel knapp
Posted in Allgemein, Bolivien, Nachrichten, Natur, Politik, Soziales, Umwelt Februar 9th, 2011 by HansK | No comments