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Südamerika leidet unter dem Phänomen La Niña

Der Klimawandel ist auch in Südamerika nicht mehr zu übersehen. Der Präsident von Kolumbien, Manuel Santos, konnte nicht zur Klimakonferenz nach Cancún reisen, weil er in seiner Heimat Katastrophengebiete besuchen musste. Beispielsweise Bello bei Medellín, wo eine Schlammlawine nach starken Regengüssen mehr als 100 Menschen getötet hatte. Der Staatschef von Kolumbien rief anschießend sogar den Notstand aus, wie es sein Amtskollege Hugo Chávez in Venezuela schon vor ihm getan hatte. Seit vierzig Jahren gab es im Norden von Südamerika keine so starken Regenfälle. Millionen Kolumbianer und Venezolaner sind von den Unwettern betroffen. »» Südamerika leidet unter dem Phänomen La Niña


Foto: Che-Guevara-Statue in La Higuera, Bolivien

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Foto: Armin Holp

Hier in dem Ort La Higuera, 3 Stunden von der Stadt Vallegrande entfernt, wurde einst der Guerillero Che Guevara erschossen. Der Argentininer machte sich einst mit Peruaner und Kubaner auf, um Bolivien den Sozialismus zu bringen. Jedoch verstand hier niemand, was er will. Ohne Rückhalt aus dem Volk wurde er dann irgendwann mit CIA-Hilfe vom bolivianischen Militär gefasst und ohne Prozess hingerichtet. Nur zwei seiner Mitstreitern gelang die Flucht. Der Rest starb bei Gefechten, bzw. ein weiterer bei einer Hinrichtung.


Foto: Indianischer Musikant, Bolivien

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Foto: Viceministerio de Turismo de Bolivia

Bolivien ist sicherlich das südamerikanische Land in dem am meisten traditionelle Musik gehört wird. Meist wird hier geflötet. Entweder auf kleinen Panflöten oder solchen größeren. Begleitet wird dies meist mit Trommeln, oft auch mit Gitarren und zum Teil auch mit modernen Instrumenten oder mit natürlichen Geräuschen. Oft ist diese Musik sehr schön, manchmal wird Sie aber auch zu sehrverkommerzialisiert.


Foto: Marktszene in Tarabuco

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Foto: Armin Holp

In tarabuco ist einer der besten Märkte Südamerikas die ich kenne. Hier kann man in ganz typischem Flair einkaufen, ohne dabei auf große Touristenströme zu treffen. Die Preise sind hier z.B. für Alpaka-Produkte sehr niedrig. Man erreicht Tarabuco am besten von Sucre. Nach zwei Stunden Busfahrt ist man von dort am Ziel.


Foto: Kinder auf der Sonneninsel, Titicaca-See, Bolivien

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Foto: Armin Holp

Trotz des wachsenden Tourismus sind die Bewohner auf der Sonneninsel des Titicaca-Sees in Bolivien immer noch nicht wohlhabend. Kinder versuchen oft ein paar Cent zu verdienen, in dem Sie sich fotografieren lassen. Meist sagen Sie erst hinterher, dass Sie dafür Geld haben wollen. Eine Sache, die man eigentlich nicht unterstützen sollte, da sich die Menschen hier auf andere Einkommensformen konzentrieren sollten.


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