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Südamerika urteilt seine ehemaligen Diktatoren ab

Im Juni 1973 zerstörte der Präsident von Uruguay, Juan Maria Bordaberry, die Demokratie in der einstigen Schweiz Südamerikas und verwandelte den Rechtsstaat in eine dunkle Folterkammer. Die Militärdiktatur dauerte bis 1985 an. Jetzt wurde der ehemalige Staatschef von einem Gericht in der Hauptstadt Montevideo wegen der Ermordung und Entführung politischer Gegner sowie des Angriffs auf die Verfassung zu 30 Jahren Gefängnis verurteilt.

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Ein Fischer kämpft gegen Thyssen-Krupp

Seit September 2006 baut der deutsche Stahlkonzern Thyssen-Krupp in der Bucht von Sepetiba zusammen mit dem brasilianischen Bergbaukonzern Vale einen Hüttenkomplex. Dazu gehören auch ein Kraftwerk und ein Hafen, die von der Regierung Brasiliens gefördert werden. Für die Fischer in den umliegenden Dörfern hatte das dramatische Konsequenzen.

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Brasilien untersucht die Verbrechen der Diktatur

In Brasilien ist eine Wahrheitskommission eingesetzt worden, welche die Verbrechen des Militärregimes aufklären soll. Das Militär herrschte in dem südamerikanischen Land von 1964 bis 1985. Die Armee stürzte beim Putsch den gewählten Präsidenten João Goulart und zerrte anschließend die Gegner des Regimes zuerst in Folterkeller, um sie nach entsprechender Behandlung in Massengräbern zu verscharren. Viele Intellektuelle gingen ins Ausland ins Exil. Die Generäle sollten 21 Jahre in Brasilien herrschen.

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Lula da Silva macht außenpolitisch Furore

Wenige Politiker sind auf der Welt derzeit so beliebt, wie der Präsident von Brasilien, Luiz Inácio Lula das Silva. Der ehemalige Metallarbeiter und Gewerkschaftsführer ist zum populärsten Politiker in Lateinamerika aufgestiegen. 80 Prozent der Brasilianer mögen ihren Staatschef, viele lieben den volksnahen Lula sogar, der sowohl für die Armen als auch für die Reichen immer ein offenes Ohr hat. Auch der amerikanische Präsident Barack Obama mag seinen Amtskollegen: „Das hier ist mein Mann.“

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Spanien weist Südamerikaner willkürlich ab

Fast täglich fahren zurzeit argentinische Konsuln in Spanien zu den Flughäfen von Madrid und Barcelona, um dort Präsenz zu zeigen. Diese ist auch dringend nötig, denn in den vergangenen Monaten haben sich die Klagen von Bürgern aus Argentinien über willkürliche Abweisungen an der Grenze und entwürdigende Behandlungen bei der Einreise deutlich gehäuft. Für die Regierung in Spanien wird die Angelegenheit immer mehr zu einem diplomatischen Problem. Denn die Öffentlichkeit in Südamerika erlebt mit Erstaunen, wie schnell sich die Spanier nicht mehr daran erinnern können, dass sie vor Jahrzehnten dort Asyl bekamen.

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MAN baut Lastwagen in Brasilien

MAN hat seinen ersten Auftrag für 100 schwere Lastwagen aus Brasilien erhalten und feiert damit eine Premiere in einem südamerikanischen Land. Hakan Samuelsson, Vorstandsvorsitzender von MAN, war über den Deal auf der größten Nutzfahrzeugmesse Fenatran in Sao Paulo begeistert und sagte: „Wir präsentieren damit die Marke MAN zum ersten Mal in Lateinamerika.“

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Ein TV-Moderator soll in Brasilien fünf Morde in Auftrag gegeben haben

Verbrecher und Kriminalfälle waren die Spezialität des brasilianischen Fernsehmoderators Wallace Souza, der für den Fernsehsender Canal Livre arbeitete. Täglich verurteilte er das organisierte Verbrechen in der Hauptstadt von Brasiliens Bundesstaat Amazonas mit Parolen an wie „Manaus darf nicht mehr von dieser Gewaltwelle erschüttert werden“ oder „Wir müssen die Straßen sicherer machen.“ Jetzt allerdings wird der TV-Moderator von der Polizei angeklagt, selbst als Schwerverbrecher und Drogenhändler agiert zu haben.

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