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Die wiederentdeckte Perle des Pazifiks Guayaquil

Mit etwa 2,8 Millionen Einwohnern ist Guayaquil die bevölkerungsreichste Metropole in Ecuador. Die Perle des Pazifiks, wie die Stadt früher gerne genannt wurde, erstrahlt in neuem Glanz und wird von immer mehr Touristen als Urlaubsziel entdeckt. Guayaquil liegt am mächtigen Río Guayas, dem größten Wassereinzugssystem an der Pazifikküste. Hier befindet sich auch der umschlagsstärkste Ausfuhrhafen des westlichen Südamerikas.

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Das bunte Viertel Las Peñas in Guayaquil - Foto: Armin Holp

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Die tropische Hochlandzone des Páramo

Einzigartig auf der Welt ist eine feuchtkalte Graslandzone in Südamerika, die Páramo genannt wird. Das Gebiet liegt zwischen 10. Grad nördlicher und 10. Grad südlicher Breite und erstreckt sich von den Hochländern Costa Ricas bis zu den Bergen im Norden von Peru. In diesem feuchten, kalten und rauen Tafelland, in Höhen von 3.500 bis 4.700 Meter weht meistens ein starker Wind, auch Schnee- und Hagelstürme sind keine Seltenheit.

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Die Frailejones im Paramo von Kolumbien - Foto: Armin Holp

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Die Amazonas-Indianer wehren sich gegen die Zerstörung des Regenwalds

Für die Indios Südamerikas ist der Regenwald ein Wesen, das lebt und atmet und leicht grollt, wenn man es reizt. Deshalb gehen sie gefühlvoll mit ihm um. Für die internationalen Konzerne dagegen ist der Dschungel nur ein Hindernis, das ihnen bei der Ausbeutung der Naturschätze im Wege steht. Perus Präsident Alan García wollte zwischen den beiden Parteien vermitteln, ist aber an dieser Aufgabe gescheitert.

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Indianer im peruanischen Amazonasgebiet - Foto: Armin Holp

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Ecuador will seinen Regenwald retten

Ecuador und Deutschland schlagen der Welt ein Milliardengeschäft für den Klimaschutz vor: die Tropenwälder des südamerikanischen Landes sollen gegen die Zahlung von Geld gerettet werden. Ecuador will 4,8 Millionen Hektar artenreichen amazonischen Regenwald vor den Erdölkonzernen und dem Kahlschlag retten, wenn die Weltgemeinschaft in den kommenden Jahren dafür eine Entschädigung von bis zu zwölf Milliarden Dollar zahlt.

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Der amazonische Regenwald in Ecuador - Foto: Armin Holp

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Correa feiert in Ecuador seinen Wahltriumph

Der neue und alte Präsident von Ecuador Rafael Correa gewann die Wahl am vergangenen Sonntag als erster Staatschef von Ecuador seit 1979 mit mehr als 50 Prozent der Stimmen bereits im ersten Wahlgang und tritt seine zweite Amtsperiode an. Er rief seinen Anhängern zu, dass es seit der Rückkehr des Landes zur Demokratie, keinen solchen Sieg gegeben habe. Das ecuadorianische Volk habe einen weiteren Schritt nach vorne getan, um die bürgerliche Revolution zu festigen.

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Rundreisen in Ecuador

Das kleinste Land in Südamerika ist Ecuador. Trotzdem ist es nicht weniger interessant für Rundreisen. Im Gegenteil - Ecuador verfügt über ein großes Regenwaldgebiet, über die Andenregion mit zahlreichen Vulkanen, eine fantastische Küste am Pazifik sowie die bekannten Galapagosinseln.

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Eine Echse auf den Galapagosinseln - Foto: MaRio Reibnitz

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Eine Flussfahrt durch die Regenwälder Ecuadors

Das Flussschiff „Jungle Discovery“ braucht drei Tage, um auf dem Cuyabeno- und dem Aguaríco-Fluss zum Río Napo zu fahren. Besonders für Natur- und Tierliebhaber ist eine solche Schiffsreise ein unvergessliches Erlebnis. Im Dschungelgrün des Ufers tauchen immer wieder blau-gelb gefärbte Aras auf, schlafende Zwergfledermäuse oder Tukane mit ihren krummen Schnäbeln. Selbst rosa Flussdelphine sind hier keine Seltenheit.

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