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600 Mitglieder der rechten Todesschwadronen erhalten in Kolumbien Amnestie

„Ley de Justica y Paz“ heißt die Verordnung, Gesetz für Gerechtigkeit und Frieden. Demnach dürfen ehemalige Todesschwadronen die Dauer ihres Aufenthalts im Gefängnis mit Geständnissen deutlich verringern. Kolumbien gewährt den Mördern Amnestie, wenn sie die Behörden zu den Gräbern ihrer Opfer führen. Wenn ein Auftragsmörder beispielsweise zu 30 Jahren Gefängnis verurteilt worden war, könnte sich seine Strafe auf fünf bis acht Jahre verringern.

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Das Volk der Ticuna in Kolumbien

Die Männer der Ticuna jagen größere Tiere wie beispielsweise den Tapir im dem Gewehr. Kleinere Vögel und Affen erlegen sie auch heute noch mit der „cerbatana“, dem Blasrohr. Die Pfeile, die sie auf das Wild abschießen, sind mit dem Gift Curare bestrichen. Fische, wie der Pirarucú und der Gamitana werden mit der Harpune getötet.

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Journalismus in Kolumbien

Es gibt immer noch Journalisten in Kolumbien, die den Mut haben, unbequeme Wahrheiten ans Licht der Öffentlichkeit zu befördern. Im viertgrößten Staat von Südamerika ist das keine Selbstverständlichkeit. Von der kolumbianischen Regierung wird der Journalismus eher behindert, denn gefördert. Erst kürzlich hat das Pressebüro des kolumbianischen Präsidentenpalastes ein journalistisches Handbuch mit dem Titel „Manual des estilo“ veröffentlicht. Es kann über das Internet oder über die Bibliotheken der Fakultäten für Publizistik bezogen werden.

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Die Flüsse Kolumbiens

Kolumbien zählt zu den wasserreichsten Ländern der Welt. Die Quellen der meisten Flüsse liegen in den Kordilleren. Die beiden längsten Flüsse des südamerikanischen Landes, die nach Norden in Richtung Karibik fließen, sind der Río Magdalena und der Río Cauca. Der erstgenannte ist der bekannteste Fluss in Kolumbien und ist 1.540 Kilometer lang. Der Río Magdalena war in früheren Zeiten die einzige Verbindung zwischen der Hauptstadt Bogotá und der Karibikküste. Seine Quelle befindet sich auf dem Páramo de las Papas, in der Nähe von San Augustín, in einer Höhe von 3.685 Metern. An seiner Mündung liegt der Hafen Barranquilla.

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Der Rio Magdalena bei Neiva - Foto: Armin Holp

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Die Amazonas-Indianer wehren sich gegen die Zerstörung des Regenwalds

Für die Indios Südamerikas ist der Regenwald ein Wesen, das lebt und atmet und leicht grollt, wenn man es reizt. Deshalb gehen sie gefühlvoll mit ihm um. Für die internationalen Konzerne dagegen ist der Dschungel nur ein Hindernis, das ihnen bei der Ausbeutung der Naturschätze im Wege steht. Perus Präsident Alan García wollte zwischen den beiden Parteien vermitteln, ist aber an dieser Aufgabe gescheitert.

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Indianer im peruanischen Amazonasgebiet - Foto: Armin Holp

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Kolumbien verhaftet den Drogenbaron Daniel Rendón

Erneut haben die kolumbianischen Drogenjäger einen legendären Kokain-Paten aus dem Verkehr gezogen. 1993 wurde Pablo Escobar in Medellín erschossen, später entarten die Behörden auch das Kartell von Cali. Jetzt verhafteten sie Daniel Rendón, der den Kampfnamen Don Mario führt. Er ist 45 Jahre alt und zählte zu den gefährlichsten Verbrechern des südamerikanischen Landes.

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Die kolumbianische Politikerin Piedad Córdoba

Kolumbien: Wenn die Farc-Guerilla im kolumbianischen Dschungel Geiseln freilässt, dann hat oft eine Frau in blütenweißem Gewand ihre Hände im Spiel. Sie heißt Piedad Córdoba. Neben ihrer weißen Kleidung gehört ein turbanartiges Haarband zu einem ihrer weiteren Markenzeichen. Sie ist so etwas wie ein Engel in einem der zähesten Bürgerkriege der Welt. Die Senatorin der Liberalen Partei verhandelt mit den marxistischen Rebell der Farc und hat dabei meist mehr Erfolg als der rechtskonservative Präsident Álvaro Uribe, der bei seien Befreiungsversuchen bevorzugt das Militär einsetzt.

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