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Der Parque Nacional Manu in Peru

Der Nationalpark Manu in Peru ist fast 20.000 Quadratkilometer groß und einer der besten Plätze in ganz Südamerika, um wilde Tiere zu beobachten. Er erstreckt sich von den östlichen Ausläufern der Anden bis ins Tiefland. In seinem Nebel- und Regenwald leben Hunderte von Vogelarten, Amphibien, Reptilien, Flussschildkröten, Kaimane, Wickelbären, Ozelote, Affen, die relativ häufig anzutreffen sind. Seltener lassen sich Tapire, der Riesenflussotter oder ein Wasserschwein von den Touristen fotografieren.

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Mentalität und Lebensart der Menschen in Peru

Eine herausragende Eigenschaft der Peruaner ist ihr Stolz auf ihr geschichtliches Erbe. Nachdem das Volk lange von der hellhäutigen Oligarchie der limeños, der Bewohner von Lima, beherrscht worden war, hat die Gesellschaft in Peru damit begonnen, sich auf ihre indigenen Wurzeln zu besinnen und sie zu schätzen. Auch wenn Peru immer wieder von politischen und sozialen Unruhen erschüttert wird, haben die Menschen ihr Interesse an den schönen Dingen des Lebens bewahrt.

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La Oroya ist die giftigste Stadt in Südamerika

In der peruanischen Stadt La Oroya werden die Einwohner und die Natur durch die Emissionen einer Metall verarbeitenden Hütte vergiftet. Die linke Regierung von Peru schaut tatenlos zu und billigt die frühkapitalistischen Methoden des amerikanischen Konzerns Doe Run. Wie von schmutzigem Schnee überzogen sehen die Berge rund um La Oroya aus. Schon Kilometer vor der Bergbaustadt gibt es kaum noch eine Vegetation. Der Grund für diese Umweltkatastrophe ragt 167 Meter in den Himmel, der Schornstein des Unternehmens Doe Run.

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Drei Künstler aus Peru stellen im Instituto Cervantes in München ihre Werke aus

Der Künstler Juan Carlos Ñañaque wird vor allem vom Grab des „Herrn von Sipán“ inspiriert, das Archäologen 1987 im Norden Perus an der Huaca Rajada bei Sipán ausgruben, inspiriert. Immer wieder hat er die Grabstätten der präkolumbianischen Moche-Kultur besucht und die Ausgrabungen beobachtet. Seine farbenprächtigen Gemälde nehmen Motive auf, die alte Masken und Gewänder zierten. Juan Carlos Ñañaque ist einer von drei Künstlern, deren Ausstellung „Peru – Farbe und Symbol“ noch bis zum 29. Oktober 2009 im Instituto Cervantes läuft.

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Mit der Bahn durch die Anden von Peru

Wer als Tourist mit der Eisenbahn durch die Andenwelt Perus reist, wird die Langsamkeit auf höchstem Niveau entdecken. Die Fahrt startet in Lima, der Hauptstadt von Peru, und führt über 58 Brücken und durch 69 Tunnel bis zur Bahnstation Ticlio, die sich in einer Höhe von 4.758 Meter befindet und damit die höchste der Welt ist. Mit einer Geschwindigkeit von rund 30 Kilometer pro Stunde schlängelt sich der rotgelbe Zug zuerst durch die verschiedenen Stadtbezirke Limas.

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Kochrezept aus Peru: Tiradito de Lenguado y Pulpo

Zur Abwechslung haben wir heute für Sie ein Fischgericht aus Peru, dass auf Basis von Tintenfisch und Seezunge besteht. Das Kochrezept ist für 4 Personen gedacht.

250 g Tintenfisch
250 g frische Seezunge
80 g Sellerie
6-7 Zweige Koriander
Saft von 8 bis 10 grünen Zitronen
Eine halbe Chilischote (noch besser: Ají Limo)
Salz, Pfeffer

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Die tropische Hochlandzone des Páramo

Einzigartig auf der Welt ist eine feuchtkalte Graslandzone in Südamerika, die Páramo genannt wird. Das Gebiet liegt zwischen 10. Grad nördlicher und 10. Grad südlicher Breite und erstreckt sich von den Hochländern Costa Ricas bis zu den Bergen im Norden von Peru. In diesem feuchten, kalten und rauen Tafelland, in Höhen von 3.500 bis 4.700 Meter weht meistens ein starker Wind, auch Schnee- und Hagelstürme sind keine Seltenheit.

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Die Frailejones im Paramo von Kolumbien - Foto: Armin Holp

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