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Südamerika leidet unter dem Phänomen La Niña

Der Klimawandel ist auch in Südamerika nicht mehr zu übersehen. Der Präsident von Kolumbien, Manuel Santos, konnte nicht zur Klimakonferenz nach Cancún reisen, weil er in seiner Heimat Katastrophengebiete besuchen musste. Beispielsweise Bello bei Medellín, wo eine Schlammlawine nach starken Regengüssen mehr als 100 Menschen getötet hatte. Der Staatschef von Kolumbien rief anschießend sogar den Notstand aus, wie es sein Amtskollege Hugo Chávez in Venezuela schon vor ihm getan hatte. Seit vierzig Jahren gab es im Norden von Südamerika keine so starken Regenfälle. Millionen Kolumbianer und Venezolaner sind von den Unwettern betroffen. »» Südamerika leidet unter dem Phänomen La Niña


Foto: Andenpanorama im Nationalpark Los Nevados en Colombia

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Foto: Amrin Holp

Der Nationalpark Los Nevados in der kolumbianischen Kaffeezone gehört zu den schönsten des Landes. Hier findet man malerische Berge die bis über 5000 Meter Höhe haben. Der Nationalpark ist noch sehr ursprünglich und wird erst nach und nach vor Touristen entdeckt. Neben besonderen Pflanzen wie den berühmten Frailejones leben hier auch Tiere wie der Brillenbär.


Sicherheitslage in Kolumbien

Insgesamt hat sich die Sicherheitslage in Kolumbien in den letzten fünf Jahren deutlich verbessert. Die Gesamtanzahl der verübten Verbrechen liegt im lateinamerikanischen Durchschnitt.
Verglichen mit anderen lateinamerikanischen Ländern liegt Kolumbien im Durchschnitt, jedoch im Vergleich mit europäischen Metropolen ist die Gefahr, Opfer eines Verbrechens zu werden jedoch noch deutlich höher. Besonders bemerkenswert ist die allgemeine Gewaltbereitschaft, die der Wohnungseinbrüche und Straßendiebstähle.
Hiervon sind leider auch öfter Touristenzentren betroffen.

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Foto: Grabkammern von Tierradentro, Kolumbien

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Foto: Armin Holp

Die Grabkammern von Tierradentro stehen unter dem Weltkulturerbe der Menschheit der UNESCO. Durch Ihre wunderschöne Bemalung sind die Grabkammern einzigartig in der Welt. Im Vergleich zu anderen indianischen Bauwerken sind sie noch realtiv jung. Sie stammen aus diesem Jahrtausend und sind deshalb noch sehr gut erhalten. Über die Tierradentro-Kultur ist allerdings sehr wenig bekannt.


Foto: Mondlandschaft auf dem Nevado Ruiz, Kolumbien

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Foto: Andre Sampaio

Auf dem Nevado Ruiz, im Nationalpark “Los Glaciares” kommt man sich teilweise vor wie auf dem Mond. In Höhenlagen von bis zu 5000 Meter wächst halt nicht mehr so viel. Gelegentlich hat es hier Paramo-Vegeation. Weiter unten wachsen dann aber Frailejones und ganz unten wächst fast alles, was es gibt. Schließlich sind wir hier in der sehr fruchtbaren Kaffeezone.


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