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Zum 80. Geburtstag von Adolfo Pérez Esquivel

Ein paar Wochen vor seinem 80. Geburtstag, am Samstag, den 26. November, stand Adolfo Pérez Esquivel vor einem Gericht in der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires. In dem Gebäude waren gerade Folterer und Mörder, die während der argentinischen Militärdiktatur ihr Unwesen trieben, zu lebenslanger Haft verurteilt. Dafür lobte der Menschenrechtsaktivist und Friedensnobelpreisträger Adolfo Pérez Esquivel die Gerichtsbarkeit Argentiniens und sagte: „Das ist ein wichtiger Schritt zu Wahrheit und Gerechtigkeit.“ Nach der Verurteilung der Schergen wurde Adolfo Pérez Esquivel als einer der Ehrengäste in das ehemalige Folterzentrum Esra eingeladen, das heute als Gedenkstätte an die Grauen der Militärjunta in Argentinien erinnert. »» Zum 80. Geburtstag von Adolfo Pérez Esquivel


Uruguay klagt die Verbrechen der Militärjunta an

Trotz eines existierenden Amnestiegesetzes in Uruguay lässt Präsident José Mujica rund 80 Ermittlungsverfahren gegen ehemalige Militärs zu, denen Menschenrechtsverletzungen während der letzten Diktatur vorgeworfen werden, die von 1973 bis 1985 dauerte. Der Staatschef reagiert damit auf ein Urteil des Interamerikanischen Gerichtshofes für Menschenrechte, das Uruguay zur Genehmigung der Verfahren verpflichtet hatte. In einem Präzedenzurteil vom 24. März 2011 hatte dasselbe Gericht der Klage des argentinischen Schriftstellers Juan Gelman entsprochen. Er fordert von den uruguayischen Justizbehörden ein Ermittlungsverfahren im Fall seiner spurlos verschwundenen Schwiegertochter María Claudia Carcia im Jahr 1976. »» Uruguay klagt die Verbrechen der Militärjunta an


Die rätselhaften Tode berühmter Chilenen

Grausame Dinge geschahen, als in Chile die Militärchunta unter der Führung von Augusto Pinochet regierte. Noch während das Militär putschte, starb im Jahr 1973 der gewählte Präsident Salvador Allende, als Regierungspalast La Moneda in Santiago de Chile bombardiert wurde. Immer wurde behauptet, der Staatschef habe Selbstmord begangen. Am 23. September 1973 starb auch der Literaturnobelpreisträger Pablo Neruda, angeblich an Prostatakrebs. Am 22. Januar 1982 verschied der ehemalige Präsident Eduardo Frei. Als Todesursache galten bis heute die Folgen einer Leistenoperation. Jetzt werden die Todesschicksale der drei berühmten Chilenen wieder lebendig. »» Die rätselhaften Tode berühmter Chilenen


Boliviens vorbildliches “Gesetz der Mutter Erde”

Die Menschen im südamerikanischen Hochland hatten schon immer ein religiöses Verhältnis zur Natur, woran auch die europäischen Missionare und Eroberer nichts ändern konnten. Im Hochland von Bolivien verehren auch heute noch viele Bewohner die Erde als Pachamama, als Mutter Erde. Die Völker der Aymara und Quetschua betrachten sie als eine Göttin, die das Leben gebiert und als Vermittlerin zwischen der Welt auf Erden und der Unterwelt. Boliviens Präsident Evo Morales, erster indianischer Staatschef des Landes, hat die Rechte der indianischen Mehrheit deutlich ausgebaut. »» Boliviens vorbildliches “Gesetz der Mutter Erde”


In Peguche findet eine Minifußball-WM statt

„El Mundialito“, die kleine Weltmeisterschaft ist das Großereignis im Frühjahr in Peguche, einem kleinen Dorf im Hochland von Ecuador. Manche Spieler reisen zu den Wettkämpfen sogar aus dem fernen Europa an. Auf den ersten Blick sieht der Ort, der am Rande des Städtchens Otavalo liegt, wie ein ganz gewöhnliches Andendorf aus. Doch in Wirklichkeit ist die Region, am Fuß des Vulkans Imbabura gelegen, international vernetzt wie kaum eine andere Gegend in Ecuador. Die Indianer aus Otavalo sind seit Jahrhunderten als erfolgreiche Textilfabrikanten und Händler in der ganzen Welt bekannt. »» In Peguche findet eine Minifußball-WM statt


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