Südamerika News, Reiseberichte & mehr

Spanien unterstellt Venezuela einen Mordkomplott

In Madrid wird vermutet, dass Venezuela Pläne der Eta und der Farc für Anschläge in Spanien unterstützt haben soll. Deshalb ist zwischen Spanien und Venezuela eine schwere diplomatische Krise ausgebrochen. Die spanische Justiz beschuldigt die Regierung von Venezuela, mit Terroristen zusammengearbeitet zu haben, die Mordanschläge auf kolumbianische Politiker geplant hätten. Zu den potentiellen Opfern soll auch Kolumbiens Präsident Álvaro Uribe gezählt haben.

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Südamerika urteilt seine ehemaligen Diktatoren ab

Im Juni 1973 zerstörte der Präsident von Uruguay, Juan Maria Bordaberry, die Demokratie in der einstigen Schweiz Südamerikas und verwandelte den Rechtsstaat in eine dunkle Folterkammer. Die Militärdiktatur dauerte bis 1985 an. Jetzt wurde der ehemalige Staatschef von einem Gericht in der Hauptstadt Montevideo wegen der Ermordung und Entführung politischer Gegner sowie des Angriffs auf die Verfassung zu 30 Jahren Gefängnis verurteilt.

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Die Weltkunstmetropole Buenos Aires

Buenos Aires dürfte sich nach Ansicht vieler Kunstkenner in den nächsten zehn Jahren zu der Weltkunstmetropole entwickeln. Die Hauptstadt von Argentinien wird damit die Nachfolge von Berlin antreten, dass in den ersten zehn Jahren des neuen Jahrtausends die Künstler aus aller Welt wie ein Magnet anzog. Auch in der argentinischen Metropole wird eine eigene Infrastruktur entstehen, zu der Ausstellungsräume, Ateliers, Bars und Cafes zählen.

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Ein Fischer kämpft gegen Thyssen-Krupp

Seit September 2006 baut der deutsche Stahlkonzern Thyssen-Krupp in der Bucht von Sepetiba zusammen mit dem brasilianischen Bergbaukonzern Vale einen Hüttenkomplex. Dazu gehören auch ein Kraftwerk und ein Hafen, die von der Regierung Brasiliens gefördert werden. Für die Fischer in den umliegenden Dörfern hatte das dramatische Konsequenzen.

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Amado Boudou - Wirtschaftsminister in Argentinien

Der 46 Jahre alte Ökonom Amado Boudou hat eine schwierige Mission zu bewältigen. Er soll das seit dem Staatsbankrott des Jahres 2002 diskreditierte Argentinien am internationalen Kapitalmarkt wieder kreditwürdig machen. Amado Boudou wurde Anfang Juli 2009, nach der Wahlniederlage der Kirchners bei den Parlamentswahlen, zum Wirtschaftsminister ernannt. Es soll größeren politischen Handlungsspielraum als seine blassen Vorgänger im Amt besitzen.

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Chile wählt einen neuen Präsidenten

Ein junger Außenseiter ist die wahre Attraktion bei den heute in Chile stattfinden Präsidentschaftswahlen. Marco Enríquez-Ominami, 36, ist der jüngste Präsidentschaftskandidat in der chilenischen Geschichte. Er hat keine Partei hinter sich und kaum Geld und dennoch ist der unabhängige Linke wahrscheinlich der Einzige, der den Favoriten Sebastián Piñera, 60, vom rechten Parteienbündnis „Koalition für den Wechsel“ besiegen könnte, wenn es im Januar zu einer Stichwahl kommen sollte.

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Lula da Silva macht außenpolitisch Furore

Wenige Politiker sind auf der Welt derzeit so beliebt, wie der Präsident von Brasilien, Luiz Inácio Lula das Silva. Der ehemalige Metallarbeiter und Gewerkschaftsführer ist zum populärsten Politiker in Lateinamerika aufgestiegen. 80 Prozent der Brasilianer mögen ihren Staatschef, viele lieben den volksnahen Lula sogar, der sowohl für die Armen als auch für die Reichen immer ein offenes Ohr hat. Auch der amerikanische Präsident Barack Obama mag seinen Amtskollegen: „Das hier ist mein Mann.“

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