Südamerika News, Reiseberichte & mehr

Der Parque Nacional Manu in Peru

Der Nationalpark Manu in Peru ist fast 20.000 Quadratkilometer groß und einer der besten Plätze in ganz Südamerika, um wilde Tiere zu beobachten. Er erstreckt sich von den östlichen Ausläufern der Anden bis ins Tiefland. In seinem Nebel- und Regenwald leben Hunderte von Vogelarten, Amphibien, Reptilien, Flussschildkröten, Kaimane, Wickelbären, Ozelote, Affen, die relativ häufig anzutreffen sind. Seltener lassen sich Tapire, der Riesenflussotter oder ein Wasserschwein von den Touristen fotografieren.

»» Der Parque Nacional Manu in Peru


La Oroya ist die giftigste Stadt in Südamerika

In der peruanischen Stadt La Oroya werden die Einwohner und die Natur durch die Emissionen einer Metall verarbeitenden Hütte vergiftet. Die linke Regierung von Peru schaut tatenlos zu und billigt die frühkapitalistischen Methoden des amerikanischen Konzerns Doe Run. Wie von schmutzigem Schnee überzogen sehen die Berge rund um La Oroya aus. Schon Kilometer vor der Bergbaustadt gibt es kaum noch eine Vegetation. Der Grund für diese Umweltkatastrophe ragt 167 Meter in den Himmel, der Schornstein des Unternehmens Doe Run.

»» La Oroya ist die giftigste Stadt in Südamerika


Die Märchenlandschaft von Feuerland

Wenn die Sonne über Feuerland scheint, spiegeln sich schneebedeckte Berggipfel und Bäume mit ungewöhnlichen Konturen im kristallklaren Wasser. Seegrasgänse und Dampfschiffenten unterhalten sich schnatternd, während sie über die stille See davon paddeln. Es riecht nach Seesalz und Tang, nach Torf und Erde, der Rauch eines Lagerfeuers weht durch die Luft. Wer sich auf den weichen Moosteppich auf den Boden legt und die Landschaft um sich herum betrachtet, könnte auf die Idee kommen, im Paradies zu sein.

puntaarenas13.jpg

»» Die Märchenlandschaft von Feuerland


Das Volk der Ticuna in Kolumbien

Die Männer der Ticuna jagen größere Tiere wie beispielsweise den Tapir im dem Gewehr. Kleinere Vögel und Affen erlegen sie auch heute noch mit der „cerbatana“, dem Blasrohr. Die Pfeile, die sie auf das Wild abschießen, sind mit dem Gift Curare bestrichen. Fische, wie der Pirarucú und der Gamitana werden mit der Harpune getötet.

36.jpg

»» Das Volk der Ticuna in Kolumbien


Lachszucht im Süden von Chile

Die Lachszucht im Süden von Chile brachte in der Vergangenheit viel Geld in die Kassen der Fischindustrie. Doch die Massentierhaltung im Meer ist zu einer ökologischen Katastrophe geworden. Tierseuchen bringen Millionen von Fischen den Tod. Viele Arbeiter verlieren ihren Job – die Regierung schaut tatenlos zu. Die Lachsfarmen in Quellón im Südosten der Insel Chiloé gehören Großunternehmen wie AquaChile oder Pacific Star.

»» Lachszucht im Süden von Chile


Die Flüsse Kolumbiens

Kolumbien zählt zu den wasserreichsten Ländern der Welt. Die Quellen der meisten Flüsse liegen in den Kordilleren. Die beiden längsten Flüsse des südamerikanischen Landes, die nach Norden in Richtung Karibik fließen, sind der Río Magdalena und der Río Cauca. Der erstgenannte ist der bekannteste Fluss in Kolumbien und ist 1.540 Kilometer lang. Der Río Magdalena war in früheren Zeiten die einzige Verbindung zwischen der Hauptstadt Bogotá und der Karibikküste. Seine Quelle befindet sich auf dem Páramo de las Papas, in der Nähe von San Augustín, in einer Höhe von 3.685 Metern. An seiner Mündung liegt der Hafen Barranquilla.

07.jpg

Der Rio Magdalena bei Neiva - Foto: Armin Holp

»» Die Flüsse Kolumbiens


Mit der Bahn durch die Anden von Peru

Wer als Tourist mit der Eisenbahn durch die Andenwelt Perus reist, wird die Langsamkeit auf höchstem Niveau entdecken. Die Fahrt startet in Lima, der Hauptstadt von Peru, und führt über 58 Brücken und durch 69 Tunnel bis zur Bahnstation Ticlio, die sich in einer Höhe von 4.758 Meter befindet und damit die höchste der Welt ist. Mit einer Geschwindigkeit von rund 30 Kilometer pro Stunde schlängelt sich der rotgelbe Zug zuerst durch die verschiedenen Stadtbezirke Limas.

10.jpg

»» Mit der Bahn durch die Anden von Peru


« Previous Entries