Südamerika News, Reiseberichte & mehr

Spanien unterstellt Venezuela einen Mordkomplott

In Madrid wird vermutet, dass Venezuela Pläne der Eta und der Farc für Anschläge in Spanien unterstützt haben soll. Deshalb ist zwischen Spanien und Venezuela eine schwere diplomatische Krise ausgebrochen. Die spanische Justiz beschuldigt die Regierung von Venezuela, mit Terroristen zusammengearbeitet zu haben, die Mordanschläge auf kolumbianische Politiker geplant hätten. Zu den potentiellen Opfern soll auch Kolumbiens Präsident Álvaro Uribe gezählt haben.

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Südamerika urteilt seine ehemaligen Diktatoren ab

Im Juni 1973 zerstörte der Präsident von Uruguay, Juan Maria Bordaberry, die Demokratie in der einstigen Schweiz Südamerikas und verwandelte den Rechtsstaat in eine dunkle Folterkammer. Die Militärdiktatur dauerte bis 1985 an. Jetzt wurde der ehemalige Staatschef von einem Gericht in der Hauptstadt Montevideo wegen der Ermordung und Entführung politischer Gegner sowie des Angriffs auf die Verfassung zu 30 Jahren Gefängnis verurteilt.

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Amado Boudou - Wirtschaftsminister in Argentinien

Der 46 Jahre alte Ökonom Amado Boudou hat eine schwierige Mission zu bewältigen. Er soll das seit dem Staatsbankrott des Jahres 2002 diskreditierte Argentinien am internationalen Kapitalmarkt wieder kreditwürdig machen. Amado Boudou wurde Anfang Juli 2009, nach der Wahlniederlage der Kirchners bei den Parlamentswahlen, zum Wirtschaftsminister ernannt. Es soll größeren politischen Handlungsspielraum als seine blassen Vorgänger im Amt besitzen.

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Chile wählt einen neuen Präsidenten

Ein junger Außenseiter ist die wahre Attraktion bei den heute in Chile stattfinden Präsidentschaftswahlen. Marco Enríquez-Ominami, 36, ist der jüngste Präsidentschaftskandidat in der chilenischen Geschichte. Er hat keine Partei hinter sich und kaum Geld und dennoch ist der unabhängige Linke wahrscheinlich der Einzige, der den Favoriten Sebastián Piñera, 60, vom rechten Parteienbündnis „Koalition für den Wechsel“ besiegen könnte, wenn es im Januar zu einer Stichwahl kommen sollte.

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La Oroya ist die giftigste Stadt in Südamerika

In der peruanischen Stadt La Oroya werden die Einwohner und die Natur durch die Emissionen einer Metall verarbeitenden Hütte vergiftet. Die linke Regierung von Peru schaut tatenlos zu und billigt die frühkapitalistischen Methoden des amerikanischen Konzerns Doe Run. Wie von schmutzigem Schnee überzogen sehen die Berge rund um La Oroya aus. Schon Kilometer vor der Bergbaustadt gibt es kaum noch eine Vegetation. Der Grund für diese Umweltkatastrophe ragt 167 Meter in den Himmel, der Schornstein des Unternehmens Doe Run.

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Argentinien will sich mit seinen Gläubigern einigen

In den Jahren 2001/2002 legte Argentinien – ehemals eines der reichsten Länder der Welt – einen gigantischen Staatsbankrott hin. Das südamerikanische Land zahlte keine Schulden mehr, blockierte Konten und schloss Banken. Vier Präsidenten in Folge schafften es nicht die Krise in Argentinien zu meistern. Der Peso wurde abgewertet, die Vermögen der Bevölkerung lösten sich in Luft auf, ganze Gesellschaftsschichten verarmten.

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Spanien weist Südamerikaner willkürlich ab

Fast täglich fahren zurzeit argentinische Konsuln in Spanien zu den Flughäfen von Madrid und Barcelona, um dort Präsenz zu zeigen. Diese ist auch dringend nötig, denn in den vergangenen Monaten haben sich die Klagen von Bürgern aus Argentinien über willkürliche Abweisungen an der Grenze und entwürdigende Behandlungen bei der Einreise deutlich gehäuft. Für die Regierung in Spanien wird die Angelegenheit immer mehr zu einem diplomatischen Problem. Denn die Öffentlichkeit in Südamerika erlebt mit Erstaunen, wie schnell sich die Spanier nicht mehr daran erinnern können, dass sie vor Jahrzehnten dort Asyl bekamen.

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