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In Brasiliens Regierung herrschen die Frauen

Die Präsidentin von Brasilien, Dilma Rousseff, hat es in kürzester Zeit geschafft, aus dem Schatten von Luiz Inácio Lula da Silva zu treten. Nach nur einem Jahr im Präsidentenamt ist sie bei den Brasilianern beliebter als es ihr Vorgänger je war. In der Hauptstadt Brasília haben im Präsidentenpalast, dem Palácio do Planalto, die Frauen die Herrschaft übernommen. Zu den wichtigen Personen im Kabinett von Dilma Rousseff zählen zum Beispiel die Planungsministerin Miriam Belchior und die Kabinettschefin Gleisi Hoffmann. »» In Brasiliens Regierung herrschen die Frauen


Brasilien hat keine Probleme mit der Gentechnik

Das staatliche landwirtschaftliche Forschungsinstitut Embrapa, am Rande von Brasiliens Hauptstadt Brasilia gelegen, zählt zu den weltweit bedeutendsten Zentren für die Entwicklung von Pflanzen, die gentechnisch verändert wurden. In Europa, vor allem in Deutschland, ist diese Form der Genforschung höchst umstritten. Gentechnisch veränderte Lebensmittel werden von den meisten deutschen Verbrauchern abgelehnt. In Brasilien kennt man solche Ängste nicht. Man verfolgt im größten Land Südamerikas Agrarpläne und ehrgeizige Landwirtschaftsziele. Brasilien will zur größten Agrarnation der Erde aufsteigen und damit die USA vom ersten Platz verdrängen. »» Brasilien hat keine Probleme mit der Gentechnik


Brasilien schreibt eine Erfolgsgeschichte

Viele Länder in Lateinamerika überzeugen wirtschaftlich in den vergangenen Jahren mit Wachstumsraten zwischen vier bis sechs Prozent. Ganz vorne liegt Brasilien, das eben erst Großbritannien auf der Liste der größten Volkswirtschaften der Erde auf Platz sechs abgelöst hat und sofort Kurs auf Platz fünf genommen hat. Bis zum Jahr 2015 will Brasilien den vierten Platz von Deutschland übernehmen. An diesem Prozess kann man sehr deutlich erkennen, wie sich die Gewichte in der Welthierarchie nicht nur nach Lateinamerika, sondern auch nach Asien verschieben. »» Brasilien schreibt eine Erfolgsgeschichte


Zum 80. Geburtstag von Adolfo Pérez Esquivel

Ein paar Wochen vor seinem 80. Geburtstag, am Samstag, den 26. November, stand Adolfo Pérez Esquivel vor einem Gericht in der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires. In dem Gebäude waren gerade Folterer und Mörder, die während der argentinischen Militärdiktatur ihr Unwesen trieben, zu lebenslanger Haft verurteilt. Dafür lobte der Menschenrechtsaktivist und Friedensnobelpreisträger Adolfo Pérez Esquivel die Gerichtsbarkeit Argentiniens und sagte: „Das ist ein wichtiger Schritt zu Wahrheit und Gerechtigkeit.“ Nach der Verurteilung der Schergen wurde Adolfo Pérez Esquivel als einer der Ehrengäste in das ehemalige Folterzentrum Esra eingeladen, das heute als Gedenkstätte an die Grauen der Militärjunta in Argentinien erinnert. »» Zum 80. Geburtstag von Adolfo Pérez Esquivel


Die Macht der brasilianischen Entwicklungsbank

Kritiker der brasilianischen Entwicklungsbank BNDES werfen der staatlichen Institution vor, dass sie inzwischen agiere wie die eigentliche Regierung Brasiliens. In einem Werbevideo der Bank heißt es: „Wir möchten die Zukunft Brasiliens gestalten.“ Das Institut möchte außerdem die Armut in Brasilien völlig beseitigen, soziale Ungleichheiten beenden und die Wirtschaft des größten südamerikanischen Landes stärken. Die Chefökonomin der BNDES, Ana Alem, verkündet: „Vor ein paar Jahrzehnten haben wir nur große industrielle Projekte gefördert, jetzt finanzieren wir fast alles und achten dabei mehr auf soziale und ökologische Ziele.“ »» Die Macht der brasilianischen Entwicklungsbank


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