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Camila Vallejo wird in Chile als Erlöserin gefeiert

Die chilenische Studentenführerin Camila Vallejo, gehörte im vergangenen Jahr zu den führenden Köpfen einer Bewegung, die als studentischer Protest für ein gerechteres Bildungssystem begann und sich anschließend rasch ausweitete zum Kampf gegen die Vormachtstellung des Kapitals. Inzwischen ist Camila Vallejo zu einer Ikone für alle möglichen internationalen Protestbewegungen geworden. Sie sagt: „Die Menschen fühlen sich hilflos in Anbetracht der Machtverhältnisse und der entfesselten Märkte. Bei uns in Chile ist es die Bildung, in anderen Ländern sind es andere Dinge.“ »» Camila Vallejo wird in Chile als Erlöserin gefeiert


Zum 80. Geburtstag von Adolfo Pérez Esquivel

Ein paar Wochen vor seinem 80. Geburtstag, am Samstag, den 26. November, stand Adolfo Pérez Esquivel vor einem Gericht in der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires. In dem Gebäude waren gerade Folterer und Mörder, die während der argentinischen Militärdiktatur ihr Unwesen trieben, zu lebenslanger Haft verurteilt. Dafür lobte der Menschenrechtsaktivist und Friedensnobelpreisträger Adolfo Pérez Esquivel die Gerichtsbarkeit Argentiniens und sagte: „Das ist ein wichtiger Schritt zu Wahrheit und Gerechtigkeit.“ Nach der Verurteilung der Schergen wurde Adolfo Pérez Esquivel als einer der Ehrengäste in das ehemalige Folterzentrum Esra eingeladen, das heute als Gedenkstätte an die Grauen der Militärjunta in Argentinien erinnert. »» Zum 80. Geburtstag von Adolfo Pérez Esquivel


Die Probleme der chilenischen Bergarbeiterhelden

Am 13. Oktober 2010 wurden 33 verschüttete Bergleute aus der Mine San José, die in Chiles Atacama-Wüste liegt, gerettet. Rund 1,3 Milliarden Menschen wurden vor ihren TV-Geräten Zeuge der wundersamen Rettung – das waren mehr als bei der ersten Mondlandung. Bis dahin unbekannte Minenarbeiter wurden plötzlich zu Weltstars. Der Präsident von Chile, Sebastián Piñera, lud die Kumpel in seinen Palast ein und veranstaltete mit ihnen ein Fußballspiel. TV-Sender und Verlage kauften Exklusivgeschichten. Selbst ins Ausland wurden die Geretteten eingeladen. »» Die Probleme der chilenischen Bergarbeiterhelden


Der neue FAO-Direktor José Graziano da Silva

In Brasilien kämpfte José Graziano da Silva gegen die Armut. Als neuer Direktor der UN-Organisation für Ernährung und Landwirtschaft soll er Nahrung für die ganze Welt bereitstellen. Der 61 Jahre alte Agraringenieur und Soziologe ist der Nachfolger des Senegalesen Jacques Dioef, der die Organisation seit 1993 leitete. Ab dem 1. Januar 2012 ist der Brasilianer Chef über 3.600 Angestellte, verfügt über ein Milliardenbudget und ist vor allem verantwortlich für die Versorgung von etwa sieben Milliarden Menschen. Erstmals darf ein Südamerikaner gegen die Hunger auf der Welt in die Schlacht ziehen. »» Der neue FAO-Direktor José Graziano da Silva


Die Hausangestellten fordern in Peru mehr Rechte

Viele Mädchen ohne Schulabschluss arbeiten in Peru zuerst als Babysitter, danach in der Küche. Sie sind meistens minderjährig und habe keine Rechte. Doch nun beginnen die Hausangestellten für ihre Rechte zu kämpfen. Die Casa de Panchita, im Zentrum Limas gelegen, ist dabei der wichtigste Anlaufpunkt für die Hausangestellten der Hauptstadt Perus. Die Hausangestellte Suzana Reyes klagt der Psychologin Cecilia Flores, die seit fünf Jahren in dem Institut arbeitet, ihr Leid: „Hier ist vom peruanischen Wirtschaftsboom der letzten Jahre kaum etwas angekommen. Arbeit für uns Frauen gibt es meist nur als Hausmädchen oder beim Besticken von Kinderkleidung.“ »» Die Hausangestellten fordern in Peru mehr Rechte


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