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Der neue FAO-Direktor José Graziano da Silva

In Brasilien kämpfte José Graziano da Silva gegen die Armut. Als neuer Direktor der UN-Organisation für Ernährung und Landwirtschaft soll er Nahrung für die ganze Welt bereitstellen. Der 61 Jahre alte Agraringenieur und Soziologe ist der Nachfolger des Senegalesen Jacques Dioef, der die Organisation seit 1993 leitete. Ab dem 1. Januar 2012 ist der Brasilianer Chef über 3.600 Angestellte, verfügt über ein Milliardenbudget und ist vor allem verantwortlich für die Versorgung von etwa sieben Milliarden Menschen. Erstmals darf ein Südamerikaner gegen die Hunger auf der Welt in die Schlacht ziehen. »» Der neue FAO-Direktor José Graziano da Silva


Die Hausangestellten fordern in Peru mehr Rechte

Viele Mädchen ohne Schulabschluss arbeiten in Peru zuerst als Babysitter, danach in der Küche. Sie sind meistens minderjährig und habe keine Rechte. Doch nun beginnen die Hausangestellten für ihre Rechte zu kämpfen. Die Casa de Panchita, im Zentrum Limas gelegen, ist dabei der wichtigste Anlaufpunkt für die Hausangestellten der Hauptstadt Perus. Die Hausangestellte Suzana Reyes klagt der Psychologin Cecilia Flores, die seit fünf Jahren in dem Institut arbeitet, ihr Leid: „Hier ist vom peruanischen Wirtschaftsboom der letzten Jahre kaum etwas angekommen. Arbeit für uns Frauen gibt es meist nur als Hausmädchen oder beim Besticken von Kinderkleidung.“ »» Die Hausangestellten fordern in Peru mehr Rechte


Argentiniens faszinierende Radioshow “La Colifata”

Radio „La Colifata“ sendet live, jeden Samstag um 15 Uhr, aus dem Garten der Nervenklinik Borda in Buenos Aires. Das Motto lautet: „Mauern durchbrechen, Brücken bauen. Hallo Buenos Aires, hallo Argentinien, hallo Welt.“ Die Radiosendung hat sich inzwischen weltweit einen hervorragenden Ruf erarbeitet. „Colifata“ bedeutet in der argentinischen Umgangssprache soviel wie reizend durchgeknallt und ist die erste Radiosendung von psychisch Kranken. Rund 30 Patienten gehören zum Radioteam, drei Psychologen regeln den Ablauf und die Technik der Radiosendung. »» Argentiniens faszinierende Radioshow “La Colifata”


Der Mindestlohn in Brasilien beträgt jetzt 545 Real

Dilma Rousseff, die neue Staatspräsidentin von Brasilien, hat ihre erste Bewährungsprobe im Parlament mit Bravour gemeistert. Die Regierungskoalition unter der Führung ihrer Arbeiterpartei PT hat im Kongress eine lediglich geringe Erhöhung des monatlichen Mindestlohns um 6,9 Prozent auf 545 Real durchgesetzt. Der Mindestlohn entspricht damit etwa 240 Euro pro Monat. Wenn man die Inflationsrate von sechs Prozent in die Erhöhung mit einbezieht, steigen die Mindestlöhne nur um 0,9 Prozent. Die Parteien der Opposition einen deutlich höheren Mindestlohn von 600 Real gefordert. »» Der Mindestlohn in Brasilien beträgt jetzt 545 Real


In Bolivien werden die Grundnahrungsmittel knapp

Für die Menschen in Bolivien ist die Lebensmittelkrise zur bitteren Wirklichkeit geworden. Die Zuckerregale in den Supermärkten sind leer und alle Nahrungsmittel, die es noch zu kaufen gibt, werden von Tag zu Tag teurer. Nicht nur der Zucker, auch andere Grundnahrungsmittel wie Weizen oder Mais gibt seit ein paar Wochen immer seltener auf den Märkten und in den Geschäften. Immer wieder kommt es zu Demonstrationen. In Potosí demonstrierten in der vergangenen Woche rund 3.500 Bolivianer, die sich Kämpfe mit der Polizei lieferten und Geschäfte im Stadtzentrum plünderten. »» In Bolivien werden die Grundnahrungsmittel knapp


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