Das staatliche landwirtschaftliche Forschungsinstitut Embrapa, am Rande von Brasiliens Hauptstadt Brasilia gelegen, zählt zu den weltweit bedeutendsten Zentren für die Entwicklung von Pflanzen, die gentechnisch verändert wurden. In Europa, vor allem in Deutschland, ist diese Form der Genforschung höchst umstritten. Gentechnisch veränderte Lebensmittel werden von den meisten deutschen Verbrauchern abgelehnt. In Brasilien kennt man solche Ängste nicht. Man verfolgt im größten Land Südamerikas Agrarpläne und ehrgeizige Landwirtschaftsziele. Brasilien will zur größten Agrarnation der Erde aufsteigen und damit die USA vom ersten Platz verdrängen. »» Brasilien hat keine Probleme mit der Gentechnik
Posted in Allgemein, Nachrichten, Natur, Politik, Umwelt Januar 9th, 2012 by HansK | No comments
Der Nationalpark Madidi in Bolivien wurde 1995 eröffnet und umfasst eine Fläche von rund 19.000 Quadratkilometern in Höhenlagen zwischen 200 und 6.000 Metern. Unter Naturschutz gestellt sind damit fast alle Ökosysteme und Habiate zwischen der Region der Hochanden und des tropischen Regenwalds. Dazu zählen Berg- und Nebelwälder, Trockenwälder sowie die Vegetation der Savannen. Die allermeisten Bolivienreisenden, die den Nationalpark Madidi besuchen, sind von der überwältigenden Flora und Fauna in den Fluss- und Seenlandschaften zwischen Río Beni und seinem Zufluss Río Tuichi begeistert. »» Madidi ist der artenreichste Nationalpark der Welt
Posted in Allgemein, Bolivien, Natur, Reiseorte, Tourismus, Umwelt Dezember 23rd, 2011 by HansK | No comments
Die Justiz in Brasilien hat einen Stopp der Arbeiten zum Bau des Staudamms Belo Monte im Gebiet des Amazonas erlassen. Ein Bundesrichter hat dem Konsortium „Norte Energia“ (Nesa) jede Art der Veränderung des Xingu-Flusses verboten. Das Urteil ist auf eine Initiative von Fischzüchtern zurückzuführen, die mit ihrer Klage den vollständigen Baustopp des Wasserkraftprojekts Belo Monte erreichen wollen. Der Urteilsspruch verbietet den Bau eines Hafens, die Kanalisierung, Sprengungen, Ausbaggerung und jede Art der Arbeit, die den natürlichen Lauf des Xingu und dessen Fischbestand zerstören könnte. »» Brasilianisches Gericht stoppt einen Staudammbau
Posted in Brasilien, Nachrichten, Natur, Politik, Umwelt Oktober 11th, 2011 by HansK | No comments
Venezuelas Staatschef Hugo Chávez fordert von der Bundesregierung die Rückgabe eines 35 Tonnen schweren Findlings aus rotem Sandstein, der als Teil eines Kunstprojekts im Berliner Tiergarten positioniert wurde. Der Stein stammt aus dem Nationalpark Canaima in Venezuela. Vor über zehn Jahren hat ihn der deutsche Künstler Wolfgang Kraker von Schwarzenfeld in die deutsche Hauptstadt gebracht. Aus allen Kontinenten der Erde hat der Objektkünstler von Schwarzenfeld Steine zusammengetragen und sie im Rahmen seines Projekts „Global Stone“ im Berliner Tiergarten platziert. »» Venezuela will von Deutschland einen Stein zurück
Posted in Allgemein, Kultur, Nachrichten, Natur, Politik, Umwelt, Venezuela September 22nd, 2011 by HansK | No comments
Eines der wichtigsten Wirtschaftsgüter der brasilianischen Insel Marajó sind die Büffel. Ein beliebtes Fotomotiv bei Touristen sind Militärpolizisten, die auf Wasserbüffeln reitend, ihren Dienst versehen. Die Flussinsel liegt in der Mündung des Amazonas und hat von ihrer Fläche her eine größere Ausdehnung als die Schweiz. Sie besteht zum größten Teil aus überschwemmten Gebieten, Flüssen, Bächen und Auwald. Die Insulaner leben von den Produkten, die sie auf ihr Eiland hergibt: Fische, Früchte der Açaí-Palme, Holz und Büffelprodukte. Das Fleisch der Büffel verarbeiten die Einheimischen zu Steaks, aus der Milch produzieren sie einen würzigen Käse und aus der Haut gerben sie ein widerstandsfähiges Leder. »» Die Flussinsel Marajó in der Amazonasmündung
Posted in Allgemein, Brasilien, Natur, Reiseorte, Tourismus, Umwelt August 22nd, 2011 by HansK | No comments