23.11. Rio de Janeiro – Santa Teresa
Unser Hostel „Che Lagarto“ in Rio de Janeiro sieht zwar nett aus, doch lässt die Einrichtung zu wünschen übrig. Der Gruppenschlafraum ist voll und dadurch kann man nur schlecht schlafen. Das Bad besteht nur aus einer Dusche und einem Waschbecken. Toilette gibt es nur eine pro Stockwerk. Hier hängt auch der einzige Spiegel. Das Internet ist sehr teuer und das Frühstück nicht überwältigend. Wenigstens ist das Personal freundlich und hilft uns Lia´s Nummer zu suchen. Die gibt uns dann die Handynummer ihrer Schwester, die wir dann gleich anrufen. Sie sagt uns, dass ihre Telefonleitung kaputt wäre. Sie hätte bis 4 Uhr nachts auf uns gewartet, weil sie dachte, dass ich das schon noch herfinden würde (war dort vor drei Jahren mal kurz zu Besuch, da sie etwas versteckt wohnt, hätte ich das nie gefunden). Wir gehen dann gleich los, fahren mit der Metro nach Gloria und laufen dann vollbepackt den berg zu Celias Haus hoch. Dieses ist zwar nicht so modern, wie das von Lia, dafür ist die Lage super. Mann kann hier vieles zu Fuss erreichen und hat eine tolle Aussicht. Mittagessen hat sie auch schon für uns gekocht (natürlich Reis mit schwarzen Bohnen). Sie ist etwas schräg, aber witzig und fürsorglich. Den Preis für die Unterkunft sollen wir dann abends mit ihr aushandeln, was für uns natürlich etwas ungewohnt ist. Danach nimmt sie uns mit ihrem halbkaputten Auto mit in die Stadt. Das hupt ständig von selbst. Sie spricht viel mit uns und konzentriert sich dafür weniger auf den Verkehr. Ein paar Mal kracht es fast. Sie parkt ein und schiebt danach, weil ihre Handbremse nicht funktioniert, ihr Auto einfach auf die Stoßstange des Vordermanns…
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