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Größte Städte Lateinamerikas

Für alle diejenigen, die fälschlicher glauben, dass Mexiko Stadt, die größte Stadt der Welt wäre, haben wir eine Liste mit den größten Städten der Lateinamerikas. Da die eigentliche Stadt (im Gegensatz zum Großraum der Stadt) Mexiko City nur 8 Millionen Einwohner hat, hat hier Sao Paolo die Nase vorn. Aber auch Sao Paolo bringt es derzeit nur auf Platz sechs der weltgrößten Städte, hinter Mumbai, Karatschi, Delhi, Moskau und Seoul.

Hier nun die lateinamerikanische Rangliste aller dortigen Millionenstädte (Einwohnerzahl bezieht sich auf die eigentliche Stadt, nicht auf den Großraum):

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Foto: Cachi, Argentinien

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Foto: Armin Holp

Cachi ist ein kleines, aber sehr schönes Kolonialstädtchen in Nordwest-Argentinien. Es liegt zwischen dem Nationalpark “Los Cardones” und 6000 Meter-hohen Anden-Gipfeln. Man erreicht den Ort am besten von Salta oder Cafayate. Von beiden Seiten kann man eine spektakuläre Fahrt erleben.


Woher kommt eigentlich der Begriff Indianer?

Bislang konnte noch nicht exakt geklärt werden, woher der Begriff “Indianer” stammt. Die herkömmliche Theorie, dass der Name daher kommt, dass Kolumbien als 1491 in der Karibik landete dachte, er habe die Westroute nach Indien entdeckt und die Leute deshalb auf spanisch “Indios” nannte, ist stark umstritten. Indien hieß nämlich zu dem damaligen Zeitpunkt noch gar nicht Indien, sondern Hindustan. Somit hättet daraus eher der spanische Name “hindués” entstehen müssen.

Ein anderer Erklärungsversuch ist der, dass Kolumbus in einem Brief an den spanischen König die Einwohner der neuen Welt als “ein Volk in Gott” auf Alt-Spanisch “gentre en dio” nannte. Aus “en dio” könnte deshalb das heute im spanischen Sprachraum verwendete Wort “indio” abgeleitet worden sein und daraus dann auf Deutsch der Begriff “Indianer” entstanden sein.