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31. Januar 2007: Santarem

8:00 Uhr klopft es an der Tür, oder war es nur ein Traum? Muss wohl so sein, denn als Benny öffnet marschiert ein herrliches Frühstück herein. Wir lassen es uns auf der Terasse anrichten. Während des Frühstücks gleich wieder Kommunikation mit den Tourguides über die Balkonbrüstung. Da ich diesmal am Trödeln bin, verpassen wir den Bus nach Santarém um 10:00 Uhr.

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3. Spieltag in Kolumbien

Hier die Ergebnisse vom aktuellen Spieltag in Kolumbien:

Cali – Millonarios 2:0
Chicó – Pereira 2:0
La Equidad – Bucaramanga 1:!
R. Cartagena – Junior 1:1
Medellín – Tolima 2:1
Cúcuta – Pasto 2:0
Caldas – Quindío 1:0
Huila – Nacional 2:2
Santa Fe – América (abgesagt)

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30. Januar 2007: Belém – Santarém – Alter do Chão

Um 6:15 Uhr klingelt mein Handy zum Wecken. Die Rezeption hat wohl vergessen uns um 5:45 Uhr zu wecken! Ich gehe rüber in mein eigenes Zimmer zum Duschen, damit es schneller geht. (zwei Voucher, zwei Zimmer) Zum ausgiebig frühstücken reicht dann leider die Zeit nicht mehr aus, da unser Taxifahrer schon wartet. Beim Check-In dann das neueste 2007er Modell der TAM Zucht. Sehr gut gelungen, wird einschlagen wie eine Bombe. Ich rufe vom Flughafen in der Pousada in Alter do Chão an, um ihnen mitzuteilen, dass wir vorraussichtlich pünktlich, so gegen 10:00 Uhr ankommen. Bei unserer letzten Zigarettenpause vor dem Boarden treffen wir nochmal unseren Taxista und machen ein Abschiedsfoto mit ihm. Der Flug geht dann tatsächlich (fast) pünktlich raus und uns bedient im Flugzeug Modell Verona Feldbusch, aber wie sie mit 20 aussah. Beim Anflug auf Santarém bekommen wir einen ersten Eindruck von den Dimensionen dieses Mega Flusssystems das für die kommende Woche unsere Heimat sein wird. Der Flughafen von Santarém ist nur ein kleines Flugplätzchen und nach kurzer Wartezeit erscheint dann auch unser Fahrer, José aus Rio Grande do Norte, wo wir die letzten Tage verbracht haben. Nach einer halbstündigen Fahrt, teils schon durch Urwaldgebiete, erreichen wir den kleinen Ort Alter do Chão. José fährt uns direkt an den Bootsanleger. Zuerst dachte ich, er will uns die Aussicht auf die gegenüberliegende Sandbank demonstrieren, bevor er uns zur Pousada fährt. Aber weit gefehlt, die Pousada Belas Praias (deutsch: schöne Strände) liegt direkt gegenüber des Bootsanlegesteges. Wir bekommen ein Zimmer mit Terasse und herrlichen Blick auf den Seitenarm des Rio Tapajos (der wiederum ein Seitenzufluss des mächtigen Amazonas ist), den Lago Verde. Nach kurzem Dorfrundgang kommen wir zu dem Schluss, dass wir die beste Pousada des Ortes erwischt haben und das via Internet gebucht. Die Pousada liegt genau zwischen Bootsanleger und Praça Principal, wo abends mit Sicherheit am meisten geboten ist in diesem kleinen Dörfchen. Aber das Beste ist der Blick hinüber zu der Sandbank mit einigen Barracas (Strandlokalen). Ich lerne auch gleich einen Argentinier kennen, der hier eine Incommingagentur betreibt, die Naturtrips veranstaltet. Wir packen unsere Strandklamotten und lassen uns zur Sandbank rüberrudern. Wir gehen Schwimmen, essen ein Fischfilet, das wir zu zweit nur mit Mühe schaffen und geniessen das Leben. Es sind fast keine Touristen da, die wenigen, die mit uns auf der Sandbank verweilen sind hauptsächlich Einheimische und sehr kontaktfreudig. Kurz vor Sonnenuntergang kehren wir wieder zurück in unsere Pousada und ich mache von der Terasse aus noch weitere Kontakte. Ein kleines Dorf im Norden von Brasilien, aber mit grossem Potential im Ecotourismus! Den Abend verbringen wir an der Praça, wo heute sogar eine Band spielt und uns ein Mix aus Einheimischen, Aussteigern, die irgend wann mal hier hängengeblieben sind und Travellern erwartet.

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Foto: MaRio Reibnitz


Rezept: Ceviche de Salmon

Ceviche ist ein traditionelles Fischessen aus den Andenstaaten Peru und Ecuador. Hier haben wir eine Variante mit Lachs für Sie:

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Tairona – Kultur in Alt-Kolumbien

Eine sehr hoch entwickelte Kultur fanden die Spanier bei Ihrem Eintreffen auch in der Sierra Nevada von Kolumbien vor, nämlich die Tayrona. Diese widersetzten sich mit einem 20.000 Mann Heer und wurden erst 1552 besiegt und leider auch fast vernichtet. Die wenigen Überlebenden versteckten sich in den Bergen, wohin ist allerdings nicht bekannt, genauso wenig wie die Epoche in der die Kultur entstanden ist.

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