Araukarien in Südamerika
Südamerikas Wälder setzen sich u.a. aus Araukarien zusammen. Diese Form von immergrünen Nadelbäumen wird vereinzelt bis zu 60 m groß und wächst in Gebirgsregionen ab 500 m Höhenlage. Vor allem in Chiles, Brasiliens sowie Argentiniens Bergwelten gedeihen Araukarien prächtig.
Mögen Araukarien von weitem noch heimischen Nadelbäumen ähneln, werden beim näheren Betrachten schnell die Unterschiede deutlich: die Blätter (Nadeln) sind wesentlich breiter und selbst die Zapfen größer als die aller in Europa verbreiteten Nadelgehölze. Ältere Araukarien lassen sich im Übrigen ganz einfach von noch jungen Araukarien unterscheiden, da sich die Zweige und Äste zu Beginn in Bodennähe entwickeln und mit zunehmendem Alter abgeworfen werden, sodass der Stamm mit seiner dicken, grauen Rinde sichtbar wird. Sieht man solch einen astlosen Stamm, kann man sicher sein, dass diese Araukarie mindestens hundert Jahre alt sein muss.
