Nebelwälder
An den Hängen der Anden und der Berge im Osten Südamerikas wuchern auf einer mittleren Höhenlage die Nebelwälder. Poeten nennen sie „die Augenbrauen des Dschungels“. Sie bilden eine schmale Vegetationszone, wo die aus feuchtheißen Niederungen aufsteigende, vom Wasserdampf gesättigte Luft kondensiert und die Berghänge in Wolken hüllt. Die unteren Lagen bis etwa 1000 Meter über dem Meeresspiegel sind noch von der Tieflandsvegetation geprägt. Auf dieser Höhe nehmen die Temperaturen schon merklich ab. Ab etwa 1200 Metern beginnt dann die Wolkenschicht und reicht bis etwa 3000 Meter. Die tatsächlichen Grenzen des Wolkengürtels werden entscheidend bestimmt von Luv und Lee sowie eventuellen Regen- und Trockenzeiten.
