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Die Freilassung von Ex-Militärs in Argentinien ist umstritten

Der nationale Kassationsgerichtshof in der Hauptstadt Buenos Aires rechtfertigte sein Urteil mit dem Verstreichen der Zeit, die ein Angeklagter vor seinem Prozess in Untersuchungshaft gehalten werden darf. Die Staatsanwaltschaft kündigte an, gegen diese Entscheidung Rechtsmittel einzulegen.

Die Aussetzung der Haftbefehle, unter anderem gegen den Ex-Militär Alfredo Astiz, der Todesengel genannt wurde, sowie gegen Jorge Acosta, der unter dem Namen „El Tigre“ bekannt war, entfachte harsche Proteste bei Menschenrechtsgruppen und Opferverbänden. Der bekannteste Angeklagte ist Astiz. Er war unter anderem an der Verschleppung der französischen Nonnen Alice Domon und Léonie Duquet beteiligt. Er wurde wegen dieses Verbrechens in Frankreich in Abwesenheit zu lebenslänglicher Haft verurteilt.

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