Rio de Janeiro mauert die Armenviertel ein
Die Stadt Rio de Janeiro in Brasilien errichtet eine kilometerlange Betonwand um elf Favelas. Die offizielle Begründung dafür lautet, dass diese Aktion dazu diene, den Regenwald zu schützen. Vor allem an den Hängen im Süden der Stadt breiten sich die Armenviertel immer mehr aus. Etwa 900 Favelas mit mehr als 1, 5 Millionen Bewohnern gibt es inzwischen in Rio de Janeiro, einige wuchern am Rande der besten Gegenden und mit Blick auf weltberühmte Buchten wie die von Leblon oder Ipanema.
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