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Lula da Silva macht außenpolitisch Furore

Wenige Politiker sind auf der Welt derzeit so beliebt, wie der Präsident von Brasilien, Luiz Inácio Lula das Silva. Der ehemalige Metallarbeiter und Gewerkschaftsführer ist zum populärsten Politiker in Lateinamerika aufgestiegen. 80 Prozent der Brasilianer mögen ihren Staatschef, viele lieben den volksnahen Lula sogar, der sowohl für die Armen als auch für die Reichen immer ein offenes Ohr hat. Auch der amerikanische Präsident Barack Obama mag seinen Amtskollegen: „Das hier ist mein Mann.“

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La Oroya ist die giftigste Stadt in Südamerika

In der peruanischen Stadt La Oroya werden die Einwohner und die Natur durch die Emissionen einer Metall verarbeitenden Hütte vergiftet. Die linke Regierung von Peru schaut tatenlos zu und billigt die frühkapitalistischen Methoden des amerikanischen Konzerns Doe Run. Wie von schmutzigem Schnee überzogen sehen die Berge rund um La Oroya aus. Schon Kilometer vor der Bergbaustadt gibt es kaum noch eine Vegetation. Der Grund für diese Umweltkatastrophe ragt 167 Meter in den Himmel, der Schornstein des Unternehmens Doe Run.

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Argentinien will sich mit seinen Gläubigern einigen

In den Jahren 2001/2002 legte Argentinien – ehemals eines der reichsten Länder der Welt – einen gigantischen Staatsbankrott hin. Das südamerikanische Land zahlte keine Schulden mehr, blockierte Konten und schloss Banken. Vier Präsidenten in Folge schafften es nicht die Krise in Argentinien zu meistern. Der Peso wurde abgewertet, die Vermögen der Bevölkerung lösten sich in Luft auf, ganze Gesellschaftsschichten verarmten.

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Ein Porträt der Dichterin Gabriela Mistral

Die chilenische Dichterin war die erste Autorin Lateinamerikas, die 1945 mit dem Literaturnobelpreis ausgezeichnet worden ist. Ihre Lyrik ist von tiefstem Humanismus durchdrungen. Es geht um die Sorge um andere, die von einer umfassenden Liebe getragen wird. In ihren Gedichten konfrontiert sie ihre Leser aber auch oft mit der Erfahrung des Todes, die zu den elementaren Dingen des Lebens zählt. Ihre Lyrik verleiht dem Tod und der bittersüßen Liebe eine großartige Stimme.

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Spanien weist Südamerikaner willkürlich ab

Fast täglich fahren zurzeit argentinische Konsuln in Spanien zu den Flughäfen von Madrid und Barcelona, um dort Präsenz zu zeigen. Diese ist auch dringend nötig, denn in den vergangenen Monaten haben sich die Klagen von Bürgern aus Argentinien über willkürliche Abweisungen an der Grenze und entwürdigende Behandlungen bei der Einreise deutlich gehäuft. Für die Regierung in Spanien wird die Angelegenheit immer mehr zu einem diplomatischen Problem. Denn die Öffentlichkeit in Südamerika erlebt mit Erstaunen, wie schnell sich die Spanier nicht mehr daran erinnern können, dass sie vor Jahrzehnten dort Asyl bekamen.

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