Südamerika News, Reiseberichte & mehr

Investoren kaufen riesige Flächen in Südamerika

In manchen Regionen Patagoniens häufen sich Schilder wie „Compañías de Tierras Sud Argentino“ oder „Estancia Leleque“. Hinter diesen Farmennamen verbirgt sich das Imperium der Familie Benetton, die zu den bedeutendsten Großgrundbesitzern in Argentinien zählen. Das italienische Modeunternehmen besitzt in dem südamerikanischen Land fast 900.00 Hektar Land, was einer Fläche von rund 9.000 Quadratkilometern entspricht. Dort züchten sie Hunderttausende Schafe, die Wolle für Benetton in Italien liefern. Der Benetton-Clan hält sich auch riesige Rinderherden und baut zudem Getreide an. »» Investoren kaufen riesige Flächen in Südamerika


Der Dorftourismus der Indígenas in Bolivien

Der Medizinmann Francisco Caimani lebt im Nationalpark Madidi, im Amazonasbecken Boliviens. Er ist nicht nur Heiler, sondern auch Fremdenführer. Er liebt es, Touristen durch den tropischen Regenwald zu führen, in dem er jede Baumart, jedes Tier und jede Pflanze kennt. Mit der Machete bahnt er für die amigos visitantes den Weg frei, an Stellen wo dieser zugewachsen ist. Francisco Caimani erzählt seinen Gästen zum Beispiel, dass die orangefarbenen Früchte der Chonta-Palme ein hervorragender Köder beim Fischen sind. »» Der Dorftourismus der Indígenas in Bolivien


Die kreativen Hafenviertel von Rio de Janeiro

Die Stadtviertel Saúde, Gamboa und Santo Cristo, die rund um den Hafen von Rio de Janeiro liegen, sollen nach dem Willen der Politiker herausgeputzt werden. Schon heute befindet sich in der Sacadura Cabral in beinahe jedem dritten der Gebäude, die um die Jahrhundertwende gebaut wurden, eine Kneipe und fast täglich kommt eine neue dazu. Manche Einheimische nennen die Hafengegend schon das „neue Lapa“, nach dem ehemaligen Stadtviertel Rio de Janeiros, in dem die so genannte Boheme lebte. »» Die kreativen Hafenviertel von Rio de Janeiro


Die rätselhaften Tode berühmter Chilenen

Grausame Dinge geschahen, als in Chile die Militärchunta unter der Führung von Augusto Pinochet regierte. Noch während das Militär putschte, starb im Jahr 1973 der gewählte Präsident Salvador Allende, als Regierungspalast La Moneda in Santiago de Chile bombardiert wurde. Immer wurde behauptet, der Staatschef habe Selbstmord begangen. Am 23. September 1973 starb auch der Literaturnobelpreisträger Pablo Neruda, angeblich an Prostatakrebs. Am 22. Januar 1982 verschied der ehemalige Präsident Eduardo Frei. Als Todesursache galten bis heute die Folgen einer Leistenoperation. Jetzt werden die Todesschicksale der drei berühmten Chilenen wieder lebendig. »» Die rätselhaften Tode berühmter Chilenen


Brasilien will weltgrößter Agrarproduzent werden

Brasilien will den Status eines Schwellenlandes abstreifen und endlich in die Liga der großen Industrienationen aufsteigen. Dilma Rousseff, die Präsidentin Brasiliens, hat diesen Wunsch ausdrücklich bei der Diskussion um die Neubesetzung des Chefs beim Internationalen Währungsfond betont. Schon ihr Vorgänger im Amt hatte diesen Anspruch. Luiz Inácio Lula da Silva war dafür verantwortlich, dass aus einem finanziell angeschlagenen Land eine kommende Weltmacht entstand. Seit Jahren steigen die Realeinkommen und die Wirtschaftsleistung in Brasilen. Selbst die Arbeitslosenquote hat einen neuen Tiefstand erreicht. Im April 2011 betrug sie 6,4 Prozent. »» Brasilien will weltgrößter Agrarproduzent werden