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Cristina Kirchner bleibt Argentiniens Präsidentin

Cristina Kirchner ist seit ihrer Wiederwahl als Präsidentin von Argentinien so mächtig wie nie zuvor. Die Staatschefin erhielt fast 54 Prozent der Stimmen, soviel wie noch niemand in diesem Amt, seit das südamerikanische Land 1983 zur Demokratie zurückkehrte. Christina Kirchner ist stolz auf ihren Triumph und sagt zu ihren Anhängern: „Ich habe jetzt nicht nur die Ehre, die erste Präsidentin zu sein, ich habe auch die Ehre, die erste wiedergewählte Präsidentin zu sein.“ Die Nachfolgerin ihres Mannes Néstor Kirchner im Präsidentenamt ist jetzt sogar mächtiger als die einst von Mythen umwobene Evita Perón, die als Heilige der peronistischen Bewegung galt. »» Cristina Kirchner bleibt Argentiniens Präsidentin


Die Nationalhymne von Peru stammt aus Ica

Ica, an der Südküste Perus gelegen, ist mit rund 200.000 Einwohnern die größte Stadt zwischen Lima und Arequipa. Die Gegend um Ica ist bekannt für seine Felder, auf denen hauptsächlich Baumwolle und Spargel gedeihen. Die Oasenstadt am Río Ica liegt rund 50 Kilometer vom Meer entfernt. Bekannt ist der Ort auch deswegen, weil es ganz in seiner Nähe die höchsten Dünen Südamerikas gibt. Das Klima ist ganzjährig sonnig und heiß. Schon zu Kolonialzeiten war Ica, das 1536 als Villa de Valverde gegründet wurde, ein bedeutendes Zentrum der Landwirtschaft. »» Die Nationalhymne von Peru stammt aus Ica


Die Probleme der chilenischen Bergarbeiterhelden

Am 13. Oktober 2010 wurden 33 verschüttete Bergleute aus der Mine San José, die in Chiles Atacama-Wüste liegt, gerettet. Rund 1,3 Milliarden Menschen wurden vor ihren TV-Geräten Zeuge der wundersamen Rettung – das waren mehr als bei der ersten Mondlandung. Bis dahin unbekannte Minenarbeiter wurden plötzlich zu Weltstars. Der Präsident von Chile, Sebastián Piñera, lud die Kumpel in seinen Palast ein und veranstaltete mit ihnen ein Fußballspiel. TV-Sender und Verlage kauften Exklusivgeschichten. Selbst ins Ausland wurden die Geretteten eingeladen. »» Die Probleme der chilenischen Bergarbeiterhelden


Brasilianisches Gericht stoppt einen Staudammbau

Die Justiz in Brasilien hat einen Stopp der Arbeiten zum Bau des Staudamms Belo Monte im Gebiet des Amazonas erlassen. Ein Bundesrichter hat dem Konsortium „Norte Energia“ (Nesa) jede Art der Veränderung des Xingu-Flusses verboten. Das Urteil ist auf eine Initiative von Fischzüchtern zurückzuführen, die mit ihrer Klage den vollständigen Baustopp des Wasserkraftprojekts Belo Monte erreichen wollen. Der Urteilsspruch verbietet den Bau eines Hafens, die Kanalisierung, Sprengungen, Ausbaggerung und jede Art der Arbeit, die den natürlichen Lauf des Xingu und dessen Fischbestand zerstören könnte. »» Brasilianisches Gericht stoppt einen Staudammbau


Die Wiege der Nation Ecuador stand in Ibarra

Die ecuadorianische Stadt Ibarra ist die beschauliche Hauptstadt der Provinz Imbabura. Sie liegt auf einer Höhe von rund 2.200 Metern und zeichnet sich durch angenehme klimatische Bedingungen aus. Der Ort wird von den Einheimischen in Ecuador auch ciudad blanca, die weiße Stadt genannt. Touristen, die den letzten Hügel bei San Antonio passiert haben, werden sofort erkennen, warum der Ort so heißt. Sie sehen sie unter sich liegen, weit ausgebreitet und alles weiß getüncht. Obwohl in der Vergangenheit mehrere Erdbeben das Stadtbild stark in Mitleidenschaft gezogen haben, konnte Ibarra doch das Flair einer kolonial-republikanischen Stadt, in seinen Fluchten der gepflasterten Straßen, erhalten. »» Die Wiege der Nation Ecuador stand in Ibarra