Neuquén, die Hauptstadt der gleichnamigen argentinischen Provinz ist ein idealer Ausgangspunkt, um großartige paläontologische Museen und Ausgrabungsstätten zu entdecken. Zudem ist es nicht weit zum wichtigsten Weinanbaugebiet Patagoniens, den Andengürtel mit den Thermenquellen von Copahue und zu den Araukarienwäldern bei Pino Hachacho und Villa Pehuenia. Neuquén wurde im Jahr 1904 an der Stelle gegründet, wo sich der Río Neuquén und der Río Negro vereinigen. Die Stadt ist heute zwar noch kein Touristenmagnet, aber die Region rundherum bietet einmalige Naturschönheiten. »» Paläontologen lieben die Provinz Neuquén
Posted in Argentinien Juli 23rd, 2012 by HansK | No comments
Die grünen Felder und Zuckerrohrplantagen in den Niederungen des Valle del Chota stehen in einem scharfen Gegensatz zu den wüstenartig ausgedörrten Hängen und Höhenlagen der Talränder. Das heiße, trockene Tal des Río Chota in Ecuador ist die Region der einzigen großen Population von Afroecuadorianern in den Anden. Die meisten ihrer Vorfahren stammen von der afrikanischen Elfenbeinküste und mussten als Sklaven auf den Baumwollfeldern und Zuckerrohrplantagen schuften. Da im Valle del Chota chronischer Wassermangel herrscht und das meiste Land einigen Großgrundbesitzern gehört, zählt das Tal des Río Chota zu den ärmsten Regionen Ecuadors. »» Die wüstenhafte Enklave des Valle del Chota
Posted in Ecuador Juli 17th, 2012 by HansK | No comments
Wer heute als Tourist nach Kolumbien reist, kann dies inzwischen wieder relativ gefahrlos tun und wird sowohl an den Stränden des Pazifiks als auch an denen der Karibik und selbst mitten im Dschungel mit Komfort und einem besonderen Flair verwöhnt. Ein Beispiel ist das Besucherzentrum des Nationalparks Amacayacu. Hier stehen für Urlauber kleine, mit Palmblättern gedeckte Rundhütten bereit. Moskitonetze über den Holzbetten beschützen die Schlafenden vor den stechenden Quälgeistern. Die Hütten sind mit Strom und Heißwasserduschen ausgerüstet. »» Bei Vollmond über Kolumbiens Amazonas gleiten
Posted in Kolumbien Juli 9th, 2012 by HansK | No comments
Die Architektin Fabienne Hoelzel aus der Schweiz hat die anspruchsvolle Aufgabe übernommen, den Bewohnern des Armenviertels Cabuçu de Cima am Rade der Megacity São Paulo ein besseres Leben zu ermöglichen. Über die Jahre sind in die Favela über hunderttausend Menschen aus ärmeren Landesteilen Brasiliens hierhergekommen, haben ein Stück Land besetzt und sich darauf eine Hütte gebaut. Nach und nach wurden die Hütten durch gemauerte Häuschen ersetzt. Claudio Chaves, der hier wohnt, erzählt: „Aber die Armut ist geblieben. Weil es hier kaum mehr Holzhütten gibt, nimmt man es nicht mehr so wahr, aber die Situation ist prekär: Drogen, häusliche Gewalt, Prostitution.“ »» Eine Favela in São Paulo will Ökotouristen anlocken
Posted in Brasilien Juli 2nd, 2012 by HansK | No comments